Gebühren

RVG - Vergütungsvereinbarung

1) Gesetzliche Grundlagen der Vergütung

Der Anwaltsvertrag ist regelmäßig ein Dienstvertrag, der eine Geschäftsbesorgung zum Gegenstand hat.

Die Höhe der Vergütung hierfür ergibt sich für Aufträge, die bis zum 31.07.2013 erteilt worden sind, aus dem RVG 2004 in der Fassung vom 01.07.2004 und für Aufträge seit dem 01.08.2013 aus der aktuellen Fassung des Rechtsanwalts-Vergütungs-Gesetz (RVG 2013).

2) Übergangsregelung

Aufträge zur Erledigung einer Angelegenheit, die einem Rechtsanwalt noch vor dem 01.08.2013 erteilt worden sind, werden auch dann nach dem RVG 2004 abgerechnet, wenn die Bearbeitung dieser Angelegenheit erst nach dem 01.08.2013 endet. Kommt es zu Auftragserweiterungen innerhalb einer solchen Angelegenheit, richtet sich die Höhe der Vergütung ebenfalls nach dem RVG 2004 (z.B. Erweiterung der außergerichtlichen Tätigkeit um eine weitere Teilforderung).

Ein neuer Auftrag liegt dagegen vor bei einem Klageauftrag nach außergerichtlicher Tätigkeit oder bei einem Auftrag zur Einlegung einer Berufung gegegn ein erstes Urteil.

3) Schuldner der Vergütung

Der Auftraggeber schuldet dem Rechtsanwalt die gesetzliche oder vereinbarte Vergütung. Das gilt unbeschadet eines Erstattungsanspruches des Auftraggebes gegen seine Rechtsschutzversicherung oder gegenüber sonstigen Dritten.

Eine Ausnahme hiervon besteht nur dann, wenn der Rechtsanwalt seine Vergütung im Rahmen einer Beratungshilfe oder Prozeßkostenhilfe aus der Staatskasse erhält.

4) Höhe der Vergütung

Die Höhe der Vergütung hängt von einer ganzen Reihe von Umständen und Bedingungen des individuellen Einzelfalles abhängt. Oft läßt Sie sich auch in einem ersten Gespräch nur grob ermitteln.

5) Individuelle Honorarvereinbarung

Daneben besteht die Möglichkeit, mit uns von vorne herein eine feste Vergütung auf zeitabhängiger Stundenbasis zu vereinbaren. Seit 01.07.2007 ist das insbesondere für Beratungen vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen.

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.