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Rechtsgebiete/Coronavirus Covid-19/Novemberhilfe Bayern

Coronavirus (SarsCoV-2) Covid-19

Novemberhilfe Bayern

Zusätzliche ausserordentliche Wirtschaftshilfe November für Bayern

Lockdownhilfen für geschlossene Betriebe in Bayern

Am 28. Oktober 2020 haben Bund und Länder beschlossen, durch Corona bedingte Betriebsschließungen im November eingetretene Umsatzausfälle durch die außerordentliche Wirtschaftshilfe – Novemberhilfe - zu kompensieren. Am 10. November 2020 hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, dass,

  • die Anträge für die Novemberhilfen des Bundes in Bayern – wie bisher für die Überbrückungshilfe – durch die IHK für München und Oberbayern bearbeitet werden,
  • den Betroffenen des in Bayern bereits im Oktober lokal angeordneten Lockdowns zusätzliche Hilfen bis zu 50 Millionen Euro gewährt werden und
  • die bestehenden Corona-Hilfsmaßnahmen, insbesondere der LfA, bis 30. Juni 2021 verlängert werden.

Die zusätzlichen bayerischen Hilfen erhalten Unternehmen und Selbstständige, die bereits vor dem bundesweiten Lockdown auf Kreisebene betroffen waren, und zwar im Landkreis Berchtesgadener Land (20. Oktober 2020), im Landkreis Rottal-Inn (27. Oktober 2020), in der Stadt Augsburg (30. Oktober 2020) und in der Stadt Rosenheim (30. Oktober 2020). Grundlage ist die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Sie wird um folgende Aufschläge erhöht:

  • 38,71 Prozent Berchtesgadener Land
  • 16,13 Prozent Rottal-Inn
  • 3,63 Prozent Augsburg
  • 3,63 Prozent Rosenheim

Voraussetzung ist, dass das betroffene Unternehmen erfolgreich die Novemberhilfe des Bundes beantragt. Über den Erhöhungsbetrag entscheidet die IHK für München und Oberbayern zusammen mit der Novemberhilfe. Damit kann auf eine erneute aufwendige Prüfung verzichtet werden.