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Rechtsgebiete/Datenschutz - DSGVO - BDSG/Datenschutzbeauftragter

Datenschutzrecht - Benennung eines Datenschutzbeauftragten

Unter bestimmten Voraussetzungen muss ein Unternehmen oder ein Verein einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte soll den Verantwortlichen, also die Unternehmensleitung oder den Vereinsvorstand, bei Fragen des Datenschutzes fachlich unterstützen, die Einhaltung der Vorschriften der DSGVO überwachen und als Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden und Betroffene fungieren.

Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten

Die Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten hängt dabei nicht nur von der Anzahl der Personen ab, die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Vielmehr ist die Benennung eines Datenschutzbeauftragten in einer Vielzahl weiterer Fälle erforderlich.

Die Benennungspflicht gilt auch für Berufsgeheimnisträger (Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater).

Voraussetzungen für die Benennung als Datenschutzbeauftragter

  • Der Datenschutzbeauftragte muss die fachliche Qualifikation aufweisen, die für die Ausübung dieser Aufgabe erforderlich ist.
  • Der Datenschutzbeauftragte muss von dem Unternehmen und jeder Niederlassung aus leicht erreichbar sein.