Rechtsanwalts-Gebühren - Umsatzsteuer

Zur Umsatzsteuerermäßigung während der Covid-19 Krise

Der Umsatzsteuersatz von 19% wurde für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 vorübergehend auf 16% gesenkt. Die Höhe des anzuwendenden Umsatzsteuersatzes richtet sich allerdings nach dem Zeitpunkt, zu dem die anwaltliche Leistung beendet ist.

Für die Anwendung des reduzierten Satzes von 16% Umsatzsteuer ist also nicht der Zeitpunkt der Auftragserteilung und auch nicht der Zeitpunkt der Rechnungsstellung, sondern der Zeitpunkt der vollständigen Leistungserbringung durch meine Kanzlei ausschlaggebend.

Eine vollständige Leistungserbringung liegt dann vor, wenn die Bearbeitung der Angelegenheit vollständig beendet ist. Teilleistungen, z.b. eine monatlich nach Zeitaufwand fällig werdende Vergütung, kann jedoch mit dem jeweils für den Abrechnungsmonat geltenden Umsatzsteuersatz abgerechnet werden.

(wdc)