Anzeigenbetrug - Überblick

Anzeigen- & Werbebetrug

Betrugsabsicht

Gewerbliche Anzeigen, Adressen-Verzeichnisse oder Branchenbücher in Form von Zeitschriften, Broschüren, Internetverzeichnissen oder in sonstigen Formen sind zunächst grundsätzlich nicht zu beanstandende Formen der Werbung.

Diese Rubrik befasst sich mit in betrügerischer Absicht geschlossenen Verträgen, also ausschließlich mit solchen Werbe- & Anzeigenverträgen, die durch betrügerisches Handeln und arglistige Täuschung der Anzeigenverlage oder deren Vertreter zustande kommen und bei denen in aller Regel auch keine werthaltige und sinnvolle Gegenleistung erbracht wird.

Solche Anzeigenverträge kommen nur dadurch zustande, daß dem Auftragnehmer eine Auftragserterteilung gar nicht bewußt oder die tatsächliche inhaltliche Ausgestaltung des Anzeigenvertrages nicht zur Kenntnis gelangt ist.

Betrugsmethoden

Erreichen läßt sich dies durch eine Vielzahl von Methoden. An oberster Stelle stehen dabei, allgemein ausgedrückt, irreführend gestaltete Auftrags-Formulare, die zum Beispiel als Rechnungen oder Korrekturabzüge getarnt sind und ggfs suggerieren von bekannten Marktführern zu stammen.

Es werden jedoch auch durch Vertreter oder Call-Agenten durch unwahre Angaben zum Vertragsinhalt ganz gezielt Fehlvorstellungen bei den Anzeigenkunden erzeugt und dadurch Aufträge über Werbeanzeigen generiert.

Sehr ergiebig ist dabei nach wie vor die Masche, potentiellen Opfern vorzuspiegeln, es bestünde bereits ein alter Werbevertrag, zu dessen Beendigung das Vertragsformular unterschrieben und an den Verlag zurück geschickt werden soll.

Beratungsangebot

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Diese Beratungsgebühr wird Ihnen im Fall einer späteren Auftragserteilung vollständig angerechnet. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (Firmen, Einzelunternehmer, Freiberufler, Landwirte, usw.).

Eine an die Beratung anschließende außergerichtliche und gerichtliche Beauftragung ist selbstverständlich möglich, sollte aber auf der Basis des Beratungsgespräches entschieden werden.

(wdc)