Anzeigenrecht - Überblick

Anzeigenwerbung & Sponsoring

Meine Kanzlei berät und vertritt Anzeigenkunden gegen Anzeigenverlage und Adressbuchverlage auf diesem Rechtsgebiet seit 2005 bundesweit und in bereits mehreren tausenden Fällen.

Meine Leistungen

Eine erste Beratung im Bereich Werbe- und Anzeigenrecht biete ich Ihnen zu einem

Pauschalpreis von 150,00 € netto (zzgl. Umsatzsteuer) an. 

Diese Beratungsgebühr wird Ihnen im Fall einer späteren Auftragserteilung vollständig angerechnet. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (Firmen, Einzelunternehmer, Freiberufler, Landwirte, usw.).

Eine an die Beratung anschließende außergerichtliche oder gerichtliche Beauftragung ist selbstverständlich möglich, sollte aber auf der Basis des Beratungsgespräches entschieden werden.

Beispiel

Sie haben eine Rechnung für eine Werbeanzeige oder einen Firmeneintrag erhalten und können mit dieser Rechnung erstmal gar nichts anfangen. Anschließend übersendet Ihnen ein Werbeverlag oder Branchenbuchverlag dazu eine Vertragskopie, der ihren Firmenstempel und Ihre Unterschrift trägt.

Was in dem Auftragsformular steht, war mit Ihnen nach Ihrer Erinnerung so allerdings nie besprochen worden und Sie verstehen auch nicht so ganz, wie viele kostenpflichtige Ausgaben erscheinen werden, ob sich der Vertrag automatisch verlängert, wie die Werbung verteilt wird und was Ihre sonstigen Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag sind.

Gesetzliche Regelung

Nach deutschem Recht gilt eine schriftliche Vereinbarung zunächst als Beleg dafür, dass der Inhalt vollständig sowie richtig ist und auch dem Willen der beiden Vertragsparteien entspricht. Gleiches gilt auch für Tonbandaufzeichnungen, die eine Auftragserteilung wiedergeben.

Von einer einmal getroffenen Vereinbarung kann man sich - zumindest als Unternehmer - auch nicht mehr einfach lösen. Verträge muss man einhalten, sie sind grundsätzlich für beide Seiten verbindlich.

Abweichende, überraschende oder unklare Vertragsbestimmungen

Wenn das schriftlich oder audiotechnisch Aufgezeichnete tatsächlich nicht dem Willen des Auftraggebers entsprechen sollte, weil mit diesem zuvor mündlich individuell und ohne Aufzeichnung ganz andere Dinge besprochen oder nicht besprochen und vereinbart waren, hat der Auftraggeber regelmäßig ein erhebliches Beweisproblem. Eventuell hat der Auftraggeber auch nur etwas missverstanden?!

Unabhängig davon kann es durchaus sein, dass wichtige Teile der dokumentierten Auftragsbestimmungen rechtlich unwirksam sind, weil sie gegen gesetzliche Regelungen verstoßen oder tatsächlich unklar sind.

Wenn solche Fragen zur Klärung anstehen, sollten Sie schnell professionellen Rat suchen, denn hier muss zügig geprüft und dann unter Umständen rechtlich richtig reagiert werden.

Juristische Laien verrennen sich bei der Klärung solcher Fragen nicht gerade selten in zwar naheliegende, aber in der Regel wirkungslose Einwände. Als absolute Irrtums-Klassiker gelten hier zum Beispiel der vermeintlich wirksame Widerruf eines Haustürgeschäftes oder die Kündigung aufgrund Geschäftsaufgabe. Auch der Einwand, die Ehefrau oder Tochter sei zur Auftragserteilung nicht befugt gewesen, sollte nicht vorschnell geltend gemacht werden, denn Sie zerstören hiermit möglicherweise eine prozessual wichtige Zeugenstellung.

(wdc)